Die Mediation

Menschen sind so individuell wie ihr Konflikte!

Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, zusammenarbeiten, -leben, geschäftlich miteinander aktiv sind, können Konflikte entstehen.

 

Die Mediation ist ein alternatives Konfliktlösungsverfahren (ADR: Alternative Dispute Resolution). Zur Regelung der Mediation gibt es seit dem 21.07.2012 das Mediationsgesetz. Mediation bietet die Chance, neue Wege der Streitbeilegung zu gehen, ohne dafür Gerichte einschalten zu müssen und gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung.

In der Mediation geht es darum, dass die Konfliktpartner ihr Problem vertraulich besprechen können und selbst eine Lösung zur Beilegung des Konfliktes entwickeln. Dieser Prozess wird methodisch und intensiv durch den Mediator begleitet und gesteuert.

Die Mediation wird von Unternehmen, Institutionen, sowie von Privatpersonen zur Klärung von Auseinandersetzungen eingesetzt.

 

"Ein Mediator ist wie ein Katalysator. Er ermöglicht eine Verbindung von Teilen, die ohne dessen Hilfe nicht zueinander finden würden."

(Karl Anton)

 

 

Grundsätze der Mediation - Allparteilichkeit

Der Mediator ist in seiner Funktion allen Beteiligten gleichermaßen verpflichtet und ergreift für keine der Beteiligten Partei!

 
Eigenverantwortlichkeit

Die Lösung eines Konfliktes liegt eigenverantwortlich bei den Parteien und wird dabei methodisch und intensiv maßgeblich durch den Mediator begleitet. Die Parteien haben eine Mitwirkungsmöglichkeit und auch eine Verpflichtung zur Mitwirkung. Eine durch die Beteiligten gefundene Konfliktlösung - "Win-win-Situation" - ist wesentlich nachhaltiger als gerichtliche Entscheidungen, auf die man keinen direkten Einfluss nehmen kann.

Ergebnisoffen

Die Mediation ist ergebnisoffen: bei der Lösungssuche ist alles erlaubt! Nach der Konfliktklärung werden alle Lösungsideen mit den Beteiligten ohne Bewertung (!) gesammelt. Die Teilnehmer müssen die Bereitschaft auf eine offene und kreative Lösungssuche mitbringen. Im nächsten Schritt werden die Lösungsoptionen gemeinsam bewertet und auf ihre Umsetzbarkeit mit den Parteien abgestimmt.

Freiwilligkeit

Jede Teilnahme an einer Mediation ist grundsätzlich freiwillig. Somit kann jedes Verfahren dem Wunsch der Beteiligten vorangebracht aber auch ohne Nachteile beendet werden. Dies ist bei einem gerichtlichen Verfahren ohne Schaden nicht möglich.

Vertraulichkeit

Als Mediatorin unterliege ich der Schweigepflicht. Nichts von dem, was innerhalb der Mediation besprochen wird, wird an Dritte weitergegeben - es sei denn, die Parteien vereinbaren etwas anderes.